Marienbader Sehenswürdigkeiten

Romisch-Katholisch Kirche Maria Himmefahrt

Romisch-Katholisch Kirche Maria Himmefahrt

Gebaut in den Jahren 1844-1848 dank der Initiative vom Tepler Abt Marian J. Heinl im Sinne der Idee von bereits resignierten Abt K.K. Reitenberger im eklektischen neubyzantinischen Baustil. Die Baupläne der Basilika mit einem oktogonalen Grundriss gebaut anstelle der gemauerten Kapelle Maria Geburt aus dem Jahre 1820 vom Architekten Johann Gottfried Gutensohn aus München/Bay. Der Bau durchgeführt vom Tepler Klosterarchitekten Anton Thurner von Přimda (Pfreimd) mit Hilfe des Prager Baumeisters und Bildhauers Joseph Kranner.

Die Innenausschmückung durchgeführt von den Stuckateurmeistern Bader aus München/Bay. und Pellegrini aus Prag, Architekt Bergmann aus Prag, die Maler Carl von Hampel aus Wien, Kratzmann aus Prag, Strauss und Hochenögg aus München/Bay. Der Skulpturenschmuck ist ein Werk des Prager Bildhauers Josef Max, seiner Werkstatt und seines Schülers Josef Paris. Im Inneren der Kirche weitere Altare des St. Jan, St. Norbert, Allerheiligste Herz unseres Herren und Heilig Kreuz, Kreuzweg aus dem Jahre 1886 vom Prager Maler Mathauser, Statue des Seeligen Hroznata usw. Die ursprünglichen Glocken aus den Jahren 1835 und 1847 von W. Sedlmayer aus Planá (Plan) und J. di Valle aus Cheb (Eger) wurden zum Teil während des 1. und des 2. Weltkriegs konfisziert. Die Kirche wurde im Jahre 1848 vom Abt Heinl eingeweiht und im Jahre 1850 vom Kardinal Erzbischof von Schwarzenberg konsekriert.

 

Anglikanische Kirche

Anglikanische Kirche

Wurde in den Jahren 1878-1879 im Stil von englischen Dorfkirchen zum Gedächtnis hier im Haus Nr. 15 (Paris) im Jahre 1867 gestorbenen Kurgastes John Scott of Rodono auf Kosten der Witwe und nach ihr Anna benannt. Das Projekt verarbeitete Architekt William Burges (1827-81) aus London und die Bauarbeiten leitete der hiesige Baumeister Friedrich Zieckler (+1899). Der Kirchenbetrieb wurde vom Kapital gesichert, das die Witwe Anna mit ihren Geschwistern der Stadtverwaltung zur Verfügung stellte. Die Gottesdienste besuchte hier in den Jahren 1897-1909 der britische Kronprinz Edward VII., woran uns die Gedenktafel aus dem Jahre 1911, die 1994 restauriert wurde, erinnert. Die Kirche, seit dem 2. Weltkrieg nicht benutzt und verkommen, wurde im Jahre 1994 zu einem Ausstellung- und Konzertsaal umgebaut.

 

Russisch-orthodoxe Kirche des Heiligen Wladimirs

Russisch-orthodoxe Kirche des Heiligen Wladimirs

In den Jahren 1900-1902 ersetzte sie den russisch-orthodoxen Betsaal, der seit 1878 im Rathausgebäude im Betrieb war. Nach einer wiederholten Sammlung von Finanzmitteln, angeregt von den hiesigen Ärzten und vom russisch-orthodoxen Priester Nikolaj N. Pisarewski unter den Serbischen und russischen Kurgästen, schuf die Baupläne der Petersburger Architekt Prof. Nikolai W. Sultanow (1850-1908). Die Bauarbeiten geleitet vom bekannten Baumeister aus Franzensbad Gustav Wiedermann, der auch die russisch-orthodoxen Kirchen in Franzensbad (1889) und Karlsbad (1893-1898) erbaut hat. Der Grundriss entspricht mit seiner Form einem griechischen Kreuz, dessen quadratische Mitte die Seitenapsiden überhöht. Das Interieur dominiert eine prunkvoll geschmückte Majolika-Ikonostasis, ursprünglich für die Weltausstellung in Paris im Jahre 1900 in Kusnetsow bei Twer hergestellt. Im ersten Weltkrieg wurdedas Glockenspiel konfisziert, während des zweiten Weltkrieges diente sie als Lager. Rekonstruiert im 20. Jahrhundert.

 

Singende Fontöne

Singende Fontöne

Die Singende Fontäne ist eine Marienbader Besonderheit. Das runde Becken eines Durchmessers von achtzehn Metern trägt in der Mitte einer flachen Schale eine steinerne stilisierte Blüteskulptur mit dem Mittelteil aus hochglänzpoliertem rostfreiem Stahl. Die Fontäne hat zehn Grunddüsensysteme mit mehr als zweihundertfünfzig Düsen. Der mittlere Strahl reicht in die Höhe von sechs Metern. Autor der Formgestaltung ist der akademische Architekt Pavel Mikšík. Das erste Musikstück der musikalischen Begleitung komponierte der Komponist Petr Hapka. Es folgten weitere Werke aus dem Schaffen von F. Chopin, W.A.Mozart, J.S.Bach, Ch. Gounod, B. Smetana, A. Dvořák und anderen Komponisten.

Die Fontäne erklingt meistens jede ungerade Stunde und die Musikstücke haben eine regelmäßige Reihenfolge. Das erste Mal ertönte die Fontäne am 30. April 1986.

Die Fontäne ist vom 1.5. bis 31.10. im Betrieb. Es wird jeden Tag gespielt, jede ungerade Stunde. Um 21 und 22 Uhr ist die Produktion mit Beleuchtung.

 

Pavillon der Karolin Quelle

Karolinquelle ist benannt nach Karolin Augusta der Ehefrau des Kaisers Franz I. Bei der Rekonstruktion der Promenade im Jahr 1986 wurde die Kopie des Pavillons 20m nähe zu der Kollonade aufgebaut.

 

Waldquelle

Caroline's Spring

Die Waldquelle ist ein Vertreter der Alkalisch-salinisch-muriatischen Salzbrunnen, also ein Mineralwasser, dass unter den Anionen auf dem ersten Platz das Hydrokarbonat-Ion hat, auf dem zweiten das Sauerstoff-Kation, Anion SO4 und Chlorid hat. Mit ihrem Anteil von Eisen und CO2 kann man sie zugleich zu den eisenhaltigen Sauerbrunnen zählen.