TOP 10 - "Lassen Sie sich nicht entgehen!"

1. Sprudel staunen

Ungefähr auf dem halben Weg zwischen dem Hotel Thermal und Grandhotel Pupp, im Herzen der Kurzone, finden Sie die größte und wärmste Karlsbader Quelle. Sie sprudelt an die Oberfläche in einer bewundernswerten Kraft. Die Sprudel ist in der fähig bis in die Höhe von 12 m aufzusprudeln. In einer Minute holt sie dadurch aus dem Untergrund 2.000 l heißes Wasser und 5.000 l Kohlendioxid.

Das Sprudelwasser ist das einzige, das heutzutage in der Kur sowohl für Bäder als auch für Trinkkur genutzt wird. Die Kursanatorien werden direkt aus dem Untergrund der Sprudelkolonnade mit ihm versorgt.

Wir es Ihnen sicher einfällt, ist die Sprudelkolonnade ein Ort, wo die Quelle zur Oberfläche aufsprudelt. Das Gebäude stammt aus den Jahren 1971 - 1975 und ist bereits einer nach einigen Bauten, die diese einzigartige Quelle umgeben.

In der Promenadenhalle, die täglich von 6 bis 19 Uhr geöffnet ist, finden Sie außer der Sprudelfontäne auch andere 5 Ausführungen der Quelle. Aus denen können Sie Sprudelwasser in die Becher schöpfen, entweder in seiner natürlichen Temperatur (72°C) oder gekühlt.

Weiter befinden sich im Bereich der Sprudelkolonnade einige Läden mit Souvenirs, Bijouterie, Glas oder Porzellan. Sie können hier die Karlsbader Oblaten kaufen, sich in einem Restaurant erfrischen oder die Toilette benutzen.

Auf dem ersten Stock der Kolonnade können Sie die Galerie besichtigen oder etwas in der Boutique kaufen. Im alten Teil des Sprudeluntergrundes wird bald ein Exkursionsweg wieder zugänglich gemacht werden.

In der Umgebung der Sprudelkolonnade finden Sie viele Souvenirgeschäfte, luxuriöse Boutiquen, Restaurants, Hotels und kleine Hotels. Über ihr steht die Maria Magdalena-Kirche und gegenüber die Schloss- und Marktkolonnade.

 

2. auf der Mühlenkolonnade spazieren gehen

2. auf der Mühlenkolonnade spazieren gehen

Karlsbad ist als die Stadt der Kolonnaden bekannt. Der Hauptzweck dieser Bauten ist es, den Kurpatienten Behaglichkeit bei der Einnahme der verschriebenen Heilquellen zu bieten. Alle Kolonnaden liegen nicht weit voneinander. Wenn Sie in Richtung Hotel Thermal flussaufwärts vom Fluss Teplá gehen, kommen Sie zuerst zur Kolonnade Sadová (Gartenkolonnade), die sich im Park Dvořákovy sady befindet. Einige Schritte weiter wurde in den Jahren 1871 - 1881 der größte Kurbau dieser Stadt errichtet, und zwar die Mühlenkolonnade.

Zwischen den 124 Säulen fließen fünf Quellen heraus. Die sechste Quelle befindet sich in dem Bereich vor der Kolonnade gegenüber der Orchesterfläche.

Die Wände der Kolonnade sind mit allegorischen Reliefs verziert. Vom Dach schauen 12 Statuen herunter, von welchen jede ein Monat im Jahr darstellt. Zwischen den Säulen finden Sie weiter eine Orchesterfläche, ein Denkmal - dies wurde Josef Zítek gewidmet - dem Schöpfer des Baus oder eine Tafel mit „Lobeshymne auf die Sprudel“ von Bohuslav Hasistejnsky von Lobkowicz.

 

3. von dem Aussichtsturm Diana einen Blick werfen

Diana türmt sich 547 m ü.M. in den Kurwäldern über dem Grandhotel Pupp. Er steht hier bereits seit 1914 und bietet eine erstaunliche Aussicht auf das ganze Karlsbad und seine Umgebung.

Bevor Sie sich Karlsbad aus der Höhe ansehen können, so sind erst die 150 Stufen zu bezwingen; Sie können auch den Aufzug nehmen.

Beim Aussichtsturm stehen ein Laden mit Erfrischungen und ein Restaurant, wo Sie z.B. bei einer Tasse guten Kaffee sitzen bleiben können.

Die Orientierungstafel hilft Ihnen sich im Netz der Kurwege zurecht zu finden, welche insgesamt 180 km lang sind. Auf diesen können Sie z.B. zu den anderen Karlsbader Aussichtstürmen kommen. Die Wege werden mit Farben je nach Aufwendigkeit unterschieden; dank dessen können Sie sich aussuchen, wohin Sie spazieren gehen wollen.

 

4. den Becherovka probieren

Um Karlsbad mit all Ihren Sinnen zu genießen, so dürfen Sie die Probe des traditionellen Kräuterlikörs nicht auslassen, der nur hier hergestellt wird.

Den Becherovka begann im Jahre 1807 Josef Becher in seiner Apotheke herzustellen. Zuerst verkaufte er ihn in Arzneigläsern als Magentropfen. Mit der Popularität des Getränkes stieg allerdings auch das Volumen der Behälter, in welche der Likör mit dem ursprünglichen Namen „Carlsbader English Bitter“ abgefüllt wurde. Ungefähr siebzig Jahre nach der Entstehung der Rezeptur wurde Becherovka in die typischen flachen Flaschen abgefüllt. Den tschechischen Namen „Becherovka“ trägt das Getränk seit der Entstehung der Tschechoslowakei im Jahre 1918.

Die Herstellung des Likörs ist bereits seit 200 Jahren mit Geheimnis umwoben. Das genaue Verhältnis der Ingredienzien wurde als ein Familiengeheimnis vom Vater auf den Sohn weitergegeben. Heute kennen nur zwei Personen das Rezept für Becherovka, diese bereiten eine Mischung von Gewürzen und Kräutern einmal pro Woche vor. Den spezifischen Geschmack beeinflussen auch das zweiwöchige Reifen in Eichenfässern und angeblich auch die Umgebung Karlsbads.

Den Becherovka können Sie in Karlsbad praktisch in jeder Kneipe, Restaurant oder Bar probieren. Er wird entweder eisgekühlt aus einem Likörglas oder in Mischgetränken getrunken, von denen der so genannte „Beton“ (Becherovka mit Tonic) am beliebtesten ist. Der Becherovka gehört nicht wegdenkbar zu Karlsbad. Deswegen finden Sie hier auch das „JAN BECHER MUSEUM“.

Die Ausstellung befindet sich im Gebäude, wo der Likör seit 150 Jahren hergestellt wird. Während der Besichtigung sehen Sie sich einen kurzen Film über Becherovka an, die ursprünglichen Keller (wo er in den Fässern reift), einen Teil der Herstellungsräume sowie verschiedene mit dem Likör historisch verbundene Gegenstände (ursprüngliches Etikett, Flaschen, Nachahmungen usw.). Ein Bestandteil des Museums ist auch ein Betriebsgeschäft und eine Museumsbar, wo man Ihnen richtig gekühlten Becherovka serviert.

 

5. eine der Kurprozeduren genießen

5. eine der Kurprozeduren genießen

Entspannende Massagen, Whirlpoolbäder sowie angenehme warme Umschläge und Packungen stehen hier nicht nur für die Kurpatienten zur Verfügung. Auch Sie können nach einer Weile ein Gefallen daran finden und es genießen.

Die Anfänge der Karlsbader Kurbehandlung greifen bis zum 14. Jahrhundert zurück, als Karl IV. seine Verwundungen in das Sprudelwasser tauchte. Die Behandlung entwickelte sich allmählich; manchmal erreichte sie sogar Extreme als halbtägige Bäder oder übertriebene Trinkkur. Zur den Ärzten, die zur Entwicklung und Optimierung der Kurtherapie beitrugen, gehörten Jan Becher und Jean de Carro.

Die Kursanatorien bieten viele Varianten von Wellness- und Beauty-Programmen an. Sie können sich eine Prozedur oder auch das ganze „Paket“ gönnen. Dies hängt nur von Ihnen ab. Die Damen bevorzugen vielleicht kosmetische Umschläge und Anti-Cellulite-Therapie, die Herren dann wieder eine Reflexzonenmassage und ein Sprudelbad.

 

6. die ständige Ausstellung des Kreismuseums besichtigen

Die ausgestellten Gegenstände im Museum dokumentieren die Geschichte der Karlsbader Region, beschreiben den Naturreichtum sowie die traditionellen Handwerke und die Industrie. Unter den Exponaten finden Sie Veranschaulichungen von Mineralien, historischen Schriften, von der Entstehung und Entwicklung der Kur verbundene Gegenstände, verschiedene archäologische Befunde u.a. Weiter können Sie Anschauliches von Produkten der Karlsbader Porzellanfabriken oder der Glasfabrik Moser sehen.

Diese ständige Ausstellung wurde im Jahre 1987 zugänglich gemacht, und ohne größere Änderungen kann man sie noch heute sehen. Im Gebäude des Museums werden auch Ausstellungen von Gegenständen aus eigenem Depositär sowie aus Depositären anderer Museen veranstaltet.

Das Museum gewährleistet spezielle Besichtigungen für Grundschulen und Gruppen von Studenten. Während eines Spieles erfahren die Kinder viele interessante Informationen über die Geschichte der Karlsbader Region. Die Besichtigungen müssen im Voraus reserviert werden.

Außer der ständigen Ausstellung können Sie auch die Museumsbibliothek besuchen, die wichtige balneologische Schriften aufbewahrt, oder die Ausstellung der Gemälde von W. Gause im Haus Goldener Schlüssel.

 

7. auf den Kurwegen spazieren gehen

7. auf den Kurwegen spazieren gehen

Außer Spaziergänge auf den Kolonnaden und prächtigen Straßen sollten Ihre Schritte auch in die angenehme Umgebung der Kurwälder führen.

Zum Wandern, aber auch für Fahrradausflüge können Sie die 180 km Wege und Pfade nutzen. Alle Strecken sind gepflegt und markiert. Die meisten von ihnen tragen die Namen von berühmten Karlsbader Gästen.

Bei Ihrem Spaziergang begegnen Sie sicher einigen Altanen, Hütten und anderen kleinen Bauten, die für Erholung auf dem Weg oder als ein Zufluchtsort vor dem Regen errichtet wurden.

Falls Sie zu einem bestimmten Zielort gehen, werden Sie über die Richtigkeit des Wegs durch viele Wegweiser, Markierungen und Orientierungspläne informiert. Die Pfade sind mit drei Farben markiert. Diese weisen auf die Aufwendigkeit einer bestimmten Strecke hin: grün für kleine Aufwendigkeit, blau für mittlere Aufwendigkeit und rot für große Aufwendigkeit. Der Zielpunkt des Weges ist meistens ein Ausflugsrestaurant oder ein Aussichtspunkt.

Wir empfehlen Ihnen einen Spaziergang zum Karl IV. -Aussichtsturm oder zum Hirschsprung. An beide Orte kommen Sie von der Anhöhe der Freundschaft, auf welcher der Aussichtsturm Diana steht.

 

8. ein renommiertes Karlsbader Restaurant besuchen

8. ein renommiertes Karlsbader Restaurant besuchen

Bereits seit mehr als 200 Jahren steht das Restaurant Posthof am Rande der Kurzone. Der Hof diente ursprünglich zur Aufstallung der Postpferde, allerdings kurz danach wurde er zum Schauplatz von bedeutenden gesellschaftlichen, kulturellen und politischen Veranstaltungen. Wichtige Karlsbader Gesellschaft gab sich hier ein Stelldichein.

Das Gebäude stammt aus dem Ende des 18. Jahrhunderts. Seine klassizistischen Außenräume sowie die romantischen Innenräume verleihen dem Ort eine unvergessliche Atmosphäre. Der prachtvollste Raum ist sicherlich der Labitzky-Saal, verziert mit Fresken vom Meister Kramolín.

Das Restaurant bietet ein reiches Menü an, welches aus den tschechischen sowie internationalen Spezialitäten besteht, und eine große Auswahl von alkoholischen und nicht alkoholischen Getränken. Es ist für Nachmittagssitzen oder für ein romantisches Abendessen ideal. In den festlichen Sälen können Sie ein Hochzeitsmahl, ein Seminar veranstalten oder im Tanzpavillon dann z.B. eine Firmenparty, usw.

Im Posthof können Sie z.B. nur Kaffee trinken, falls Sie bei Ihrem Spaziergang in den Kurwäldern in es hineinlaufen.

Im historischen Kern Karlsbads finden Sie ein weiteres renommiertes Restaurant, und zwar das Restaurant des Hotels Embassy. Außer eines breiten Angebots von Spezialitäten für Feinschmecker und leckeren Weinsorten kann es auf seine schönen historischen Innenräume stolz sein.

 

9. etwas Sport treiben

9. etwas Sport treiben

Egal, ob Sie Fan einer aktiven oder passiven Sportart sind, Karlsbad hat Ihnen immer etwas anzubieten. Außer der üblichen Sportplätze können Sie hier Golfplätze, Tennisplätze, ein Extraliga-Hockeyspiel oder Pferderennen besuchen.