Innsbruck Sehenswurdigkeiten

Der Riesensaal in neuem Gold - Prunkräume der Innsbrucker Hofburg generalsaniert

Der Riesensaal in neuem Gold - Prunkräume der Innsbrucker Hofburg generalsaniert

Vom 1. März 2009 bis 31. DEZEMBER 2009 sind in den Kaiserappartements die neu renovierten Prunkräume - Riesensaal, Gardesaal und Lothringer Zimmer - zu besichtigen, der restliche Teil der Kaiserappartements ist gesperrt. Erzherzog Sigmund der Münzreiche, Graf von Tirol, ließ eine mittelalterliche Burg erbauen. Sein Nachfolger Kaiser Maximilian I. baute die Anlage aus. Erst Maria Theresia (regierte von 1740-1780) gab den Auftrag zum Umbau im Stile des höfischen Wiener Rokoko. So präsentiert sich der Prachtbau noch heute.

Maria Theresia war nur zweimal in Innsbruck, 1739 auf der Durchreise und 1765 zur Hochzeit ihres Sohnes Leopold II. mit der spanischen Prinzessin Maria Ludovica, woran die Triumphpforte am Ende der Maria-Theresien-Straße erinnert. Das freudige Ereignis der Hochzeit wurde vom Tod ihres Gatten Franz Stephan von Lothringen überschattet. Das Sterbezimmer wurde im Auftrag der Kaiserin zu einer Kapelle umgestaltet. Sie ließ damals auch das adlige Damenstift errichten. Die Stiftsdamen mussten für den verstorbenen Kaiser beten.

Der Besucher kann noch heute die Prunkräume besichtigen: Riesensaal (Festsaal) mit Porträts der Kinder Maria Theresias und ihres Gatten, Kaiserappartements, Kapelle u. a. Zur Hofburg gehört der schräg gegenüber liegende Hofgarten.

Die Prunkräume der Hofburg Innsbruck – eine der bedeutendsten Kulturbauten Österreichs – sind nach umfassender und schonender Generalsanierung wieder öffentlich zugänglich.

Riesensaal, Gardesaal, Lothringer-Zimmer und bald auch der Sakralbereich des Damenstifts (mit Hofkapelle und Sakristei)zeigen sich in gründlich renoviertem Gewand. Spitzenleistungen der Handwerkskunst aus dem 18. Jahrhundert können dank der Renovierung durch international renommierte Fachleute bestaunt werden. Für neuen Glanz in den Prunkräumen sorgt nicht nur die Verwendung von gut 18.000 Blatt Gold. Bei den umfangreichen Arbeiten an der Raumschale wurden unbefriedigende Wandanstriche großflächig abgenommen, die Wände in der historischen leuchtkräftigen Kalktechnik neu gefasst. Das Deckenfresko von Maulpertsch wurde im wesentlichen gereinigt und umfangreich entsalzt, die Gemälde der Prunkräume in einem eigens in der Hofburg errichteten Werkstattraum restauriert und mit neuem Firnis geschützt. Am wertvollen Steinboden des Riesensaals wurden Fehlstellen durch Abnützung und Schäden an den Fugen händisch behoben. Die drei großen, reichhaltigen, neu vergoldeten Kronleuchter erstrahlen nun, Dank der Elektrifizierung der 32 sehr fein gearbeiteten Wandleuchten (mit 328 Lampen) nun wieder nach ursprünglichem Beleuchtungskonzept. Der Kristallleuchter im Lothringer-Zimmer mit seinen reichhaltigen Variationen aus bester Glasqualität und der gusseiserne Luster im Prunkstiegenhaus zeugen von außergewöhnlicher Fertigungsfähigkeit auf einem heute kaum mehr zu erreichendem Niveau.

Ähnliches gilt für die bei der Befundung entdeckten Dielenböden (aus Fichte und Lärche) im Stiegenhaus und den Räumen des Damenstifts, die aus der Zeit des Umbaus unter Maria Theresia stammen: Sie zählen zu den schönsten Dokumentationen Tiroler Handwerkskunst. Mit dieser Renovierung des Südtrakts der Kaiserappartements ist die Bauphase II der Generalsanierung der Schauräume beendet.

Im Frühjahr 2010 wird die Generalsanierung mit der Renovierung der Privatgemächer abgeschlossen. Die Kaiserappartements werden dann auch als neues Museum mit verändertem Vermittlungskonzept präsentiert.

 

Hofkirche

Imperial church – Kenotaph Emperor Maximilian I.

Die Innsbrucker Hofkirche mit dem Grabdenkmal Kaiser Maximilians I. ist das bedeutendste Kaisergrabdenkmal Europas und Zeugnis einer europäischen Hofkunst, für die die besten Künstler wie Albrecht Dürer, Peter Vischer d. Ä., Alexander Colin u.a. beschäftigt wurden.

Der Grundgedanke Kaiser Maximilians I. war die Schaffung eines politischen Denkmals für das römisch-deutsche Kaisertum, das fußend auf der Tradition des Hauses Habsburg, durch Maximilians politische Zielsetzung zum europäischen Kaisertum witerentwickelt werden sollte.

Die Vollendung des Grabmals in seiner heutigen Gestalt mit dem 1584 ausgeführten Guss der Statue des knienden Kaisers und der Tugenden und mit dem Eisengitter blieb Erzherzog Ferdinand II. mehr als 80 Jahre nach Beginn der Arbeiten vorbehalten.

Das umfangreiche Grabdenkmal besteht aus einem Kenotaph mit der Figur des knieenden Kaisers und vierundzwanzig Reliefdarstellungen seiner Taten am Sarkophag in der Mitte des Kirchenschiffes und achtundzwanzig der vierzig geplanten überlebensgroßen Statuen seiner Ahnen zwischen den Pfeilern des Schiffes und am Eingang des Chores.

Die Renaissanceorgel an der rechten Chorwand von Jörg Ebert aus Ravensburg zählt zu den fünf berühmtesten Orgeln der Welt und ist die größte, fast unversehrt erhaltene Renaissance-Orgel Österreichs.

 

Schloss Ambras

Schloss Ambras

Schloss Ambras, weithin sichtbar oberhalb von Innsbruck gelegen, zählt zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der Landeshauptstadt. Seine kulturhistorische Bedeutung ist untrennbar mit der Persönlichkeit Erzherzog Ferdinands II. (1529-1595) verbunden, .... der als echter Renaissancefürst die Künste und Wissenschaften förderte. Er begründete die prachtvollen Ambraser Sammlungen, zu deren Unterbringung er im Bereich des Unterschlosses eine nach modernsten Kriterien konzipierte Museumsanlage errichten ließ.

 

Dům zu St. Jakob

Dům zu St. Jakob

Die mächtige zweitürmige Fassade der Domkirche St. Jakob beherrscht den Domplatz im Nordwesten der Innsbrucker Hofburg. Der Innsbrucker Dom zählt zu den schönsten Werken hochbarocker Kirchenbaukunst und wurde von 1717 - 24 anstelle älterer Kirchen erbaut. Der Vorgängerbau stammte aus der Gotik.

Am Altar befindet sich das berühmte Mariahilfbild von Lukas Cranach d.Ä., die Deckenfresken und Stukkaturen stammen von den Gebrüdern Asam.

Vom Dom erklingt das Innsbrucker Friedensglockenspiel (Carillon). Das Grabmal von Erzherzog Maximillian III. dem Deutschmeister von Caspar Gras stammt aus dem Jahre 1620. Bei der Renovierung 1990-1993 wurde eine moderne Unterkirche eingebaut, die den Gläubigen die Möglichkeit zum Gebet gibt.

 

Basilika Wilten

Basilika Wilten

Die Wiltener Basilika, Pfarr- und Wallfahrtskirche, gehört zu den Kunstjuwelen von Innsbruck. Wie die Legende berichtet, verehrten schon römische Legionäre an diesem Platz ein Marienbild.

Wegen Baufälligkeit wurde die Basilika 1751-56 vom Baumeister und Pfarrer Franz de Paula Penz nach Plänen von Josef Stapf (Füssen) neu errichtet. Vor der Basilika liegt ein größerer Platz, der die schöne Barockfassade besonders zur Geltung kommen läßt.

Das Innere der Basilika ist ein Rausch zartester Farben, vermischt mit festlichem Gold und zierlichem Rokokostuck.

 

Bergisel Sprungschanze

Bergisel Sprungschanze

Architektonische Sensation Bergisel Schanze Majestätisch thront die neue Sprungschanze auf dem geschichtsträchtigen Bergisel, der für Tirol und insbesondere für Innsbruck - die Hauptstadt der Alpen, schon immer große Bedeutung hatte. Bereits 1925 wurde auf diesem historischen Boden die erste Sprungschanze errichtet. Zweimal kam die Sportstätte zu olympischen Ehren: Bei den Olympischen Spielen 1964 und 1976 wurde das olympische Feuer auf dem Bergisel entzündet.

Der neue Sprungturm der traditionellen Bergisel-Schanze gilt als architektonisches Highlight im Herzen der Alpen. Mit der Anlaufspur als Brückenbau, dem Turm als Hoch- und dem Turmkopf als Stahlbau sind in der Bergisel-Schanze alle Sparten der Baukunst vereint. Verantwortlich für dieses architektonische Meisterwerk zeichnet die irakische Star-Architektin Zaha Hadid. Die neu gestaltete und modernste Skisprunganlage der Welt lockt nun Athleten und Touristen aus allen Ländern auf das historische Olympia-Areal. Die Bergisel-Schanze kann als das neue Wahrzeichen von Innsbruck - die Hauptstadt der Alpen - bezeichnet werden. Die Anlage mit über 28.000 Zuschauerplätzen ist zwar vorwiegend dem Erlebnis Skisprung vorbehalten. Doch bietet sie auch viele touristische Möglichkeiten. So kommen dort Panorama-Genießer, Kaffeehaus-Besucher, Technikfreaks und Architekturfreunde gleichermaßen auf ihre Kosten. Das Café im Turm befindet sich in 47 Metern Höhe und erlaubt einen 360 Grad-Rundumblick. Eine Atem beraubende Kulisse bildet die Tiroler Bergwelt, mit Patscherkofel, Nordkette, Hohe Munde und Serles. In der „All Inn-clusive Innsbruck Card“ ist der Besuch der touristischen Sehenswürdigkeit inkludiert.

 

Walttfahrtskirche Götzens

Die Wallfahrtskirche St. Peter und St. Paul in Götzens ist nicht nur architektonisch sondern auch akustisch ein kleines Juwel, finden doch jährlich mehrere hochkarätige Konzerte statt. Rokoko-Kirche aus dem 18. Jhdt. mit aufwändigen Malereien und Stukkaturen.

Die Besonderheit dieser Kirche ist die hervorragende Akustik, die bei Konzerten Besucher wie Künstler begeistert.

In der Pfarrkirche Götzens befindet sich auch die letzte Ruhestätte des Märtyrerpfarrers Otto Neururer. Im Jahr seiner Seligsprechung, 1996, wurde zu Ehren des Seligen die Urne mir seiner Asche in den neuen Volksaltar gesetzt, zum äußeren Zeichen und zur Erinnerung an einen außergewöhnlichen Menschen.

 

Olympia Ski World Innsbruck

Mit der Olympia SkiWorld reiht sich die Skiregion Innsbruck in die besten Wintersportzentren der Alpen. Durch ihre einmalige Lage im Herzen der Alpen sind die einzelnen Skigebiete der OLYMPIA SKIWORLD INNSBRUCK leicht und sicher zu erreichen ...

und bieten dem Gast – orientiert an den Ansprüchen des modernen Wintersportlers – ein besonders vielfältiges Angebot.

Die Skigebiete der OLYMPIA SKIWORLD INNSBRUCK sind ein Eldorado für Skifahrer, Snowboarder, Carver, Tiefschneefahrer und Langläufer und bieten einfach alles: Sanftes für Anfänger, Steiles für Fortgeschrittene, Extremes für Skiprofis, Cooles für Snowboardfreaks und Freerider, Gemütliches für Familien und ältere Menschen und Spaßiges für Kinder - bis ins Frühjahr. Wir wünschen unseren Gästen in Innsbruck und seinen Feriendörfern viel Vergnügen und Erholung beim Schneesport.